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Erklärung zur Annahme der Wahl als Bundesrat

Ich danke Ihnen sehr herzlich - auch dafür, dass Sie so lange ausgeharrt haben - und für das Vertrauen, das Sie der parteipolitischen Zusammensetzung des Bundesrates und auch mir als einem offiziellen Kandidaten der sozialdemokratischen Fraktion entgegengebracht haben. Ich danke besonders auch Otto Piller für seine faire Art und Weise, in der er und seine Anhängerinnen und Anhänger mit mir in diese Auseinandersetzung gestiegen sind.

Ihr Vertrauen bedeutet eine Verpflichtung und eine grosse Arbeit, die ich mit Freude und sehr gerne machen werde - wissend, dass ich das alleine aber gar nicht kann, sondern dass das Kollegium des Bundesrates, aber auch die Bundesversammlung dazu ihre Hilfe bieten müssen. Denn nur gemeinsam können wir die Idee einer Schweiz ohne Graben angehen - ohne Graben zwischen Arbeitslosen und solchen, die Arbeit haben, ohne Graben zwischen den Sprachregionen, ohne Graben zwischen Land und Stadt und vor allem ohne Graben zwischen Volk und Politik, denn in unserer Demokratie sind Alle Politikerinnen und Politiker. Wir alle, und ich jetzt im besonderen, sind auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Im Vertrauen, dass mir diese Hilfe mit der Wahl zugesagt wurde, kann ich hier erklären: Ich nehme die Wahl an.